Bei der Planung der Unternehmensnachfolge sollten Unternehmer/innen auf einige Punkte besonders achten. Holger Wassermann geht darauf ein und erläutert, warum sie vor dem Hintergrund der aktuellen Situation bedeutsam sind.

Worum geht es?

Adlershofer Unternehmerfrühstück

adlershofer・unternehmer・netzwerk | Berlin | 05.04.2024 | 08:00 Uhr

Planung der Unternehmensnachfolge

Bei der Planung der Unternehmensnachfolge sollten Unternehmer/innen auf folgende Punkte besonders achten:

  1. Frühzeitige Planung: Eine rechtzeitige Planung der Unternehmensnachfolge ist entscheidend, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten. Je früher damit begonnen wird, desto mehr Zeit bleibt für die Vorbereitung und eventuelle Anpassungen.
  2. Klare Ziele und Prioritäten: Die Unternehmer/innen sollten sich darüber im Klaren sein, was sie mit der Nachfolge erreichen möchte. Möchten sie das Unternehmen in der Familie halten, an ein Managementteam verkaufen oder an externe Investoren veräußern? Die Ziele und Prioritäten sollten klar definiert und kommuniziert werden.
  3. Familiäre Aspekte berücksichtigen: Wenn die Nachfolge innerhalb der Familie erfolgen soll, ist es wichtig, familiäre Dynamiken und Beziehungen zu berücksichtigen. Offene Kommunikation, klare Rollen und Erwartungen sowie Konfliktmanagement sind hier von großer Bedeutung.
  4. Bewertung des Unternehmens: Eine objektive Bewertung des Unternehmens ist entscheidend, um einen angemessenen Verkaufspreis erzielen zu können oder um potenzielle Erben gerecht zu behandeln. Dies kann durch externe Berater oder Bewertungsexperten erfolgen, z. B. durch Prof. Dr. Holger Wassermann von Mittelstandsbroker.
  5. Steuerliche und rechtliche Aspekte: Die steuerlichen und rechtlichen Auswirkungen der Unternehmensnachfolge müssen sorgfältig geprüft werden. Steuerliche Optimierungsmöglichkeiten sollten genutzt werden, um steuerliche Belastungen zu minimieren.
  6. Finanzielle Absicherung: Die Unternehmer/innen sollten sicherstellen, dass sie nach der Unternehmensnachfolge finanziell abgesichert sind. Dies kann durch die Einrichtung eines angemessenen Rücklagenplans oder anderer finanzieller Instrumente erfolgen. Speziell für diesen Punkt ist ein frühzeitiger Beginn der Planung wesentlich.
  7. Kontinuitätsplanung: Es ist wichtig sicherzustellen, dass der Geschäftsbetrieb während des Übergangs stabil bleibt. Ein detaillierter Kontinuitätsplan, der Risiken und Herausforderungen berücksichtigt, kann dabei helfen, einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten.
  8. Mitarbeiter einbinden: Die Einbindung der Mitarbeiter/innen in den Nachfolgeprozess kann dazu beitragen, das Vertrauen zu stärken und die Motivation zu erhalten. Offene Kommunikation und die Berücksichtigung ihrer Bedürfnisse sind hierbei wichtig.
  9. Notfallplanung: Es ist ratsam, einen Notfallplan für den Fall unvorhergesehener Ereignisse wie Krankheit oder Tod des Unternehmers zu erstellen. Dadurch kann sichergestellt werden, dass das Unternehmen auch in solchen Situationen handlungsfähig bleibt.
  10. Professionelle Beratung: Die Unternehmensnachfolge ist ein komplexer Prozess, der professionelle Beratung erfordert. Ein erfahrener M&A-Berater oder M&A-Makler wie Mittelstandsbroker kann wertvolle Unterstützung bieten und dazu beitragen, potenzielle Risiken zu minimieren.

Indem die Unternehmer/innen diese Punkte berücksichtigen und sorgfältig planen, können sie sicherstellen, dass ihre Unternehmen auch nach ihrem Ausscheiden erfolgreich weitergeführt werden und die Lebenswerke fortbestehen.

Prof. Dr. Holger Wassermann ist Gründungspartner von Mittelstandsbroker, Initiator und Mitherausgeber des Nachfolgemonitors und wissenschaftlicher Koordinator der DUB-Multiples.

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Unsere Mission

Wir bei Mittelstandsbroker sind fest davon überzeugt, dass der Wohlstand und die relative soziale Ausgewogenheit in Deutschland ganz wesentlich durch unsere mittelständisch geprägte Wirtschaft entstanden ist. Mittelstand definiert sich durch die Einheit von Eigentum und Leitung, und so muss jedes mittelständische Unternehmen alle 30-40 Jahre eine/n neue/n Chef/in bekommen, wenn es weiter als Unternehmen des Mittelstands fortbestehen soll.

Durch die aktuelle Nachfolgelücke, die auf den demografischen Wandel zurückgeht, besteht für Deutschland die große Gefahr, dass hunderttausende mittelständische Unternehmen nicht fortgeführt werden und sich unsere Wirtschaftsstruktur drastisch ändern wird. Mit jedem kleinen und mittleren Unternehmen, das den Markt verlässt, wird unsere Wirtschaft eintöniger und immer mehr von großen Konzernen dominiert, die Schere zwischen arm und reich wird immer weiter auseinandergehen.

Das möchten wir nicht.

Deshalb tun wir etwas dagegen, indem wir es anpacken. Typisch mittelständisch eben.

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Freitag, 05. April 2024
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